Reizend stellen sich die Scenen "Am Meeresstrande" und "Auf der Düne" dar. Das erstere Bild bringt das Leben am Strande des Seebades Trouville. Hochgehende Wellen brechen sich am Strande und lassen ihren weißen Schaum zurück. Badegäste, darunter ein allerliebstes Bahn, tummeln sich am Meeresufer. Eine muntere Familienscene spielt sich auf der Düne ab. Eine Anzahl recht aufgeweckter Kinder treibt auf einem Sandhügel allerlei Possen, bis die gestrenge Frau Mama ihre Lectüre unterbricht und dem jugendlichen Uebermuthe energisch ein Ende macht. Dass eine recht frische Brise hierbei über die Düne streicht, verräth das lustig im Mittelpunkte des Bildes flatternde Fähnlein und das Spiel des Windes mit den Blättern des Buches.
Grazer Tagblatt, Graz, 26 novembre 1896, p. 3.